Behandlung

Neben aller Selbsthilfe durch Bewegung sollten Sie immer auch einen Psychoonkologen zur Rate ziehen, der Sie bei der Bewältigung der Tumorassoziierten Fatigue unterstützt. Denn in der Psychoonkologie werden Patienten Strategien vermittelt, um mit der Erkrankung besser umgehen und die Symptome bestenfalls mindern zu können. Patienten lernen dabei ganz konkret, wie sie Stress reduzieren und ihren Alltag an die Erschöpfung anpassen können. In Einzel- und Gruppengesprächen erfahren Betroffene, wie sie ihre Verhaltens- und Erlebensmuster ändern. Dabei helfen Ihnen spezielle Techniken, Ruhepausen im Alltag einzuhalten. Sie lernen Ziele und Prioritäten so zu setzen, dass Sie diese trotz Fatigue auch umsetzen können.

Was bedeutet Psychoonkologie?

Psychoonkologen helfen Menschen mit Krebs und deren Angehörigen, die Ursachen ihrer seelischen Belastungen zu erkennen und bewältigen. Dabei verfolgen sie das Ziel, Betroffene bei der Krankheitsverarbeitung zu unterstützen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Dazu gehört auch, den Patienten die wichtigsten Informationen zu ihrer Erkrankung und den notwendigen Behandlungen verständlich zu machen. Psychoonkologen arbeiten meistens verhaltenstherapeutisch, das heißt, sie helfen dabei, unerwünschtes Verhalten oder auch Denkmuster zu ändern und angemessenere zu erlernen.

Menschen mit Tumorassoziierter Fatigue sollten Therapeuten wählen, die mit dem speziellen Krankheitsbild vertraut sind. Solche Kontaktadressen zu Psychoonkologinnen und Psychoonkologen finden Sie hier: